Neues denken.

Zurück zur Natur? Nein, vorwärts.

Die Emscher-Zukunft atmet schon als Entwurf und Versprechen eine neue, unverbrauchte Luft, „denn auf diesem kleinen Planeten, auf dem bereits alles entdeckt worden ist, ist das Entwerfen noch eines der großen möglichen Abenteuer.“ (Renzo Piano)
Der Emscher-Umbau ist ein solches Abenteuer. Er stellt keinen Naturzustand wieder her. Er findet kein Neuland vor, sondern schafft dieses erst, um es zu betreten.

Dreiundachtzig Kilometer Fluss, zwei Millionen Menschen.

Neuland entsteht im Emschertal nicht nur sichtbar, als Ingenieur­leistung, als Großbaustelle. Es entsteht auch in den Köpfen. Zum Beispiel im eigenen. Und das schon im Vorgriff, als Vision. Die Emscher-Freunde bringen diese Visionen zusammen, um sie gemeinsam umzusetzen.

Es macht Spaß, Unmögliches möglich zu machen.

Die Emscher wird salonfähig, zur besten Wohnlage, zum Tourismusziel, zum Wander- und Angelparadies, zur Konzertkulisse, zum Medienstar, zum Vorzeigeobjekt. Und, warum nicht, zur Ufer­prome­nade für melancholische, verliebte, verzweifelte, bekannte und verkannte Genies. Wer fühlt sich da nicht angesprochen?

Emschertal-Identity.

Die neue Identität einer Region lässt sich nicht formal gründen. Sie muss im Alltag der Menschen und in ihren Handlungen, ihrem Denken, aber auch in ihren Gefühlen, Träumen und Visionen heranwachsen. Es ist nicht das erste Mal, dass die Emscherregion sich selbst neu erfindet. Der Name Emscher-Freunde steht für die Bereitschaft, Gewohntes und Vertrautes neu zu sehen, gemeinsam gedanklich zu erfassen – und als Neu-Land zu betreten.